Aloa am Bötzsee – Claudia und Dominic
Aloa am Bötzsee – Claudia und Dominic
Hawaii am Bötzsee – Die Hochzeitsfeier von
Claudia und Dominic
Wenn ein Brautpaar ein Motto wählt, dann sieht man manchmal ein paar bunte
Servietten und einen Schriftzug auf der Menükarte. Und manchmal zieht es das
Motto wirklich durch. Von der ersten Blüte bis zum letzten Detail, von der Terrasse
bis in den Garten, vom Einzug der Braut bis zur letzten Tanzrunde. Claudia und
Dominik haben es durchgezogen. Konsequent, liebevoll, mit einem Gespür für
Details, das ich so nicht oft erlebe. Was die beiden auf die Beine gestellt haben, habe
ich so am Bötzsee noch nicht gesehen, und ich sage das nach vielen Jahren als
Gastgeberin hier bei uns.
Es war eine Juli-Hochzeit, warm, sonnig, perfektes Wetter für das, was geplant war.
Denn diese Hochzeit hat sich draußen abgespielt. Auf unserer Terrasse, im Garten,
unter freiem Himmel. Genau dort, wo Hawaii am meisten Sinn ergibt. Und wer
Claudia und Dominik kennt, weiß, dass das kein Zufall war. Die beiden reisen
leidenschaftlich gerne, lieben ferne Inseln, Wärme, Farben, dieses besondere
Lebensgefühl, das einen überkommt, wenn man irgendwo am anderen Ende der Welt
steht und denkt: Hier möchte ich bleiben. Hawaii war für sie kein reines Urlaubsziel.
Es war ein Ausdruck davon, wer sie sind. Und genau das sollte ihre Hochzeitsfeier
widerspiegeln.
Wenn die Terrasse plötzlich anders aussieht
Wer an diesem Tag zu uns kam, hat erstmal geschaut. Und dann noch mal geschaut.
Denn unsere gewohnten Sonnenschirme auf der Terrasse waren weg. Stattdessen
standen dort ein paar dieser typischen Hawaiischirme mit Fransen, cremefarben, wie
man sie sich am Strand vorstellt, locker, leicht, mit diesem sanften Schwingen der
Fransen im Wind. Dazu auf der Terrasse noch weitere helle Sonnenschirme, die das
Bild abgerundet haben. Ausgeliehen, mitgebracht, liebevoll aufgestellt. Im Garten
dazu noch mehr von diesen Fransenschirmen, sodass das gesamte Außengelände
sofort dieses tropische, leichte Flair hatte. Man musste keinen einzigen Hinweis
geben, man hat es einfach gefühlt. Hier ist heute was anderes. Hier ist heute Hawaii.
Und dann die Blumen. Die Blumen kamen aus Berlin, von einem Floristen, der die
Aufgabe offensichtlich genauso ernst genommen hat wie das Brautpaar selbst. Was
er geliefert hat, war kein Blumenschmuck im üblichen Sinne. Am Eingangsbereich
des Pavillons waren Gestecke, die einem wirklich den Atem verschlagen. Gelbe Orchideen, Rosen
in satten, leuchtenden Orangetönen, große dunkle Monsterablätter, üppig, kraftvoll,
fast schon dramatisch in ihrer Größe und Farbigkeit. Wer bei uns sonst eher filigrane
Röschen und Schleierkraut kennt, und das ist absolut schön und hat seinen Platz, der
hat hier einfach mal was ganz anderes gesehen. Eine andere Farbwelt, eine andere
Energie, eine andere Aussage. Nicht zart und romantisch, sondern selbstbewusst und
tropisch. Sehr beeindruckend, wirklich.
Auf den Tischen draußen dann liebevoll gestaltete kleine Gestecke, ebenfalls mit diesen
Blumen und Monsterablättern, auf großen Serviertellern befestigt, mit einemDurchmesser von mindestens dreißig Zentimetern.
Keine kleinen, bescheidenen
Arrangements, sondern echte Hingucker, die den Ton des Tages gesetzt haben. Dazu
auf jedem Tisch kleinere Muschelaccessoires, dieser typische Hauch von Meer und
Strand, der alles zusammengebunden hat.
Und dann mein absolutes Lieblingsdetail dieses Tages: die Kokosnussaschenbecher.
Claudia und Dominik hatten Kokosnussschalen besorgt, an der Unterseite leicht
abgeflacht waren damit sie stabil stehen und mit Sand gefüllt. Fertig war der
Aschenbecher. Das hatte ich wirklich noch nie gesehen. Das klingt vielleicht nach
einer Kleinigkeit, aber genau solche Details sind es, die zeigen, wie viel Liebe und
Gedanken in einer Planung stecken. Und über genau solche Details redet man
hinterher noch, wenn die Hochzeitstorte längst vergessen ist.
Jeder Tisch im Saal trug außerdem den Namen einer anderen Insel. Die Gäste haben ihren
Platz gesucht und dabei eine kleine Reise durch den Pazifik gemacht. Hawaii, Maui,
Kauai, und wie sie alle heißen. Das macht etwas mit der Stimmung, noch bevor
überhaupt etwas passiert ist, noch bevor die erste Rede gehalten oder das erste Glas
gehoben wurde.
Drinnen klassisch mit etwas Südsee, draußen Hawaii…
Drinnen zeigte sich das Seeschloss in seiner klassischen Eleganz: cremefarbene
Hussen, cremefarbene Tischdecken, zeitlos und stimmig eingedeckt, so wie man es
von uns kennt. Aber auch hier fehlte Hawaii nicht ganz, im Gegenteil. Während
draußen die Tische mit den Muschelaccessoires und den Inselnamen wunderschön
eingedeckt waren, standen die größten und üppigsten der Blumengestecke
tatsächlich drinnen: Orchideen, Rosen, Gerbera, etwas Blaues und Monsterablätter, auf großen Serviertellern
befestigt, üppig und farbkräftig, als leuchtender Farbtupfer inmitten der klassischen
Eindeckung. Dazu hingen im Raum verteilt private Fotos, die Claudia und Dominik
selbst von ihren Reisen mitgebracht hatten, Aufnahmen von verschiedenen Inseln,
echte Erinnerungen statt gekaufter Deko. So ist man am Abend drinnen fast ein
bisschen in die Karibik gereist, während draußen auch ganz klar Hawaii Flair war.
Das hat funktioniert, weil es nicht zu viel war, sondern genau richtig dosiert. Drinnen
die Eleganz mit tropischem Herz, draußen das volle Hawaii-Programm. Eine schöne
Balance, die gezeigt hat, dass man beides haben kann.
Der Einzug durch den Wald
Claudia hatte sich gewünscht, ihren Brautgang im Wald zu beginnen. Nicht direkt
vom Haus aus, sondern von weiter weg, durch den kleinen Waldbereich hinter uns,
über die Brücke, dem Traubereich entgegen. Ich finde das eine wunderbare Idee,
diesen Weg als Teil des Moments zu begreifen, nicht nur als Übergang von A nach B,
sondern als etwas, das man bewusst geht und bewusst erlebt.
Mein Mann hat Claudia und ihre drei Schleppträgerinnen dorthin gefahren, und ich
habe sie begleitet, ein Stück mitgelaufen, ihr die Schleppe gehalten, damit sie ruhig
und sicher über die Brücke gehen konnte. Das ist einer jener Momente, die man als
Gastgeberin nicht vergisst. Man ist dabei, man ist nah dran, und gleichzeitig weiß
man, dass dieser Moment nicht einem selbst gehört, sondern der Braut.Die drei Schleppträgerinnen, junge verwannte Frauen in dunkelblau schimmernden Kleidern,
die leicht geglitzert haben, mit wunderschönen hochgesteckten Frisuren, haben sich
um Claudia herum aufgestellt. Und dann sind sie losgegangen. Langsam, ruhig,
durch den Wald. Ich habe das von der Seite beobachtet und dachte einfach: Was für
ein Bild. Was für ein wunderschönes Bild.
Am Traubereich angekommen, dann der Rosenbogen, den der Florist extra für diesen
Moment aufgebaut hatte. Ein separater Blumenbogen im Außenbereich, durch den
die Braut geschritten ist, begleitet von ihrem Vater, der sie zu Dominik geführt hat.
Die Stühle draußen, für die Trauzeremonie, waren mit weißen Hussen bezogen,
schlicht und elegant, was bei dem farbenfrohen Rahmen drumherum wunderbar
gewirkt hat. Ein schöner Kontrast, der beiden Welten gerecht geworden ist.
Dominik stand und wartete. Groß, schlank, gut aussehend. Und als er Claudia
kommen sah, konnte man sehen, was dieser Moment für ihn bedeutet hat. Das sind
die Sekunden, für die man Hochzeiten macht.
Ricarda Ulm und Helge an der Gitarre
Die freie Trauzeremonie wurde von Ricarda Ulm geleitet, und ich möchte an dieser
Stelle wirklich ein großes Lob aussprechen. Eine freie Trauung steht und fällt mit der
Person, die sie gestaltet, mit ihrer Fähigkeit, einen Moment entstehen zu lassen, der
echt ist, der berührt, der zu genau diesem Paar und keinem anderen passt. Das ist
Ricarda Ulm an diesem Tag vollkommen gelungen. Sie hat eine Zeremonie
geschaffen, die still gemacht hat. Manche Gäste hatten Tränen in den Augen, und das
sagt alles, wirklich alles.
Begleitet wurde sie von ihrem Mann Helge an der Gitarre. Musik, die man nicht laut
hört, sondern fühlt. Die sich in den Moment einfügt, ohne ihn zu dominieren. Das hat
wunderbar zu dieser Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe gepasst, die diesen ganzen
Tag ausgezeichnet hat. Wer für seine Trauzeremonie noch nach jemandem sucht, der
das wirklich kann, dem seien Ricarda Ulm und Helge von Herzen empfohlen.
Claudia und ihre drei Kleider
Claudia hat an diesem Tag drei verschiedene Kleider getragen, und mit jedem davon
hat sie einen anderen Moment des Tages unterstrichen. Vom eleganten Etui-Kleid
über ein weiteres wunderschönes Kleid bis hin zu einem Traum mit Schleppe, der
einem den Atem verschlägt. Jedes für sich schön, und alle zusammen ein Bild davon,
wie sehr sie diesen Tag in vollen Zügen genossen hat und wie viel Freude ihr diese
Verwandlungen bereitet haben. Eine Frau, die weiß, was sie will, und die sich das
auch gönnt. Das finde ich wunderbar.
Der Abend und was bleibt
Was mich den ganzen Tag über besonders berührt hat: Claudia und Dominik haben
jeden einzelnen Gast persönlich mit einem herzlichen Aloha begrüßt. Eine kleine
Geste, aber genau solche Gesten zeigen, dass ein Motto nicht nur dekoriert, sondern
wirklich gelebt wird.Nach Trauung, Empfang, Buffet und Torte, auch die Hochzeitstorte war übrigens
thematisch perfekt stimmig und sah aus, als käme sie direkt von einer
hawaiianischen Strandbar, haben die Gäste getanzt. Gut getanzt, ausgelassen,
begeistert, bis in die Nacht. Wenn ein Tag so durchdacht und so liebevoll gestaltet ist
wie dieser, dann trägt sich die Stimmung von selbst. Die Gäste haben mitgemacht,
haben sich mitreißen lassen, haben das Lebensgefühl des Brautpaares für diesen
Abend einfach übernommen. Man merkt den Unterschied, wenn eine Hochzeit
wirklich aus dem Herzen des Brautpaares kommt.
Unser gesamtes Team hat an diesem Tag übrigens Blumengirlanden getragen, diese
typischen hawaiianischen Ketten aus bunten Blüten um den Hals. Ich selbst auch.
Eine davon hängt noch bei mir im Büro, mit ganz großen roten Blumen. Die erinnert
mich jedes Mal, wenn ich sie ansehe, an diesen Tag und daran, wie viel Freude so
eine Idee machen kann, wenn man sie konsequent umsetzt.
Ein kleiner Teil der engsten Gäste ist am nächsten Morgen noch geblieben, hat gemeinsam
gefrühstückt, den Abend noch ein letztes Mal Revue passieren lassen, gelacht,
erzählt. Ein ruhiger, schöner Abschluss nach einem unvergesslichen Tag. Genau das
schätze ich an Hochzeiten bei uns, dass man Zeit hat, dass nichts überstürzt werden
muss, dass der nächste Morgen noch dazugehören kann.
Yuri von Hochzeitsfotografie Elegante Hochzeit hat als Videograf den gesamten Tag
in bewegten Bildern eingefangen, mit einem Gespür für genau die leisen Momente,
die man selbst mitten im Trubel manchmal gar nicht bewusst wahrnimmt. Als ich mir
einen ersten Ausschnitt angesehen habe, war ich wirklich ergriffen, so einfühlsam
und schön hat er diesen Tag festgehalten. Claudia und Dominik können ihre Hawaii-
Hochzeit dadurch nicht nur in der Erinnerung, sondern auch auf dem Bildschirm
immer wieder neu erleben. Die vollständige Hochzeitsreportage von diesem
besonderen Tag könnt ihr übrigens auf Yuris Seite ansehen:
https://elegantehochzeit.de/hochzeitsvideo-beispielfilme
Was ich als Gastgeberin mitnehme: Wenn ein Brautpaar eine Idee hat und sie
wirklich durchzieht, dann entstehen Momente, die auch für uns besonders sind. Die
über den Tag hinaus bleiben. Claudia und Dominik haben das getan. Mit viel Liebe,
viel Planung, einem tollen Berliner Floristen, einer wunderbaren Traurednerin,
ausgeliehenen Hawaiischirmen, selbst gebastelten Kokosnussaschenbechern und
dem Mut, mal etwas ganz anderes zu machen. Das war zu sehen, das war zu spüren,
und das war wirklich, wirklich schön.
Aloha, ihr zwei.
